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Kategorie: Online Marketing  |  Themen: Landingpage

Der Newsletter ist eine der ältesten Anwendungen im Internet. Seit Anbeginn des Netzes wird die Email zum Nachrichtenaustausch genutzt. Auch heute ist Email die am häufigsten genutzte Einzelanwendung. Der Newsletter ist nach wie vor eine günstige und effektive Online-Marketing-Maßnahme. Ein kurzer Überblick der Möglichkeiten.

Newsletter Marketing für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen können in besonderem Maße von Werbung per Email profitieren. Ein Newsletter funktioniert auch bei Unternehmen, die im Bereich Social Media aufgrund Ihrer Produkte und Angebote keine realistische Chance auf Erfolg haben. Der Aufwand einer gut gepflegten Präsenz bei Facebook oder Google+ ist weitaus höher als der eines regelmäßigen Newsletters.

Ein weiterer Pluspunkt für den Newsletter: Sie erreichen Ihre Kunden auch dann, wenn in Ihrer Branche die sozialen Netzwerke keine Bedeutung haben. Email ist ein wesentlicher Teil der täglichen Unternehmenskommunikation, weit wichtiger als Facebook. Ein kleines Beispiel: Wie oft haben Sie heute Ihren Social Media Auftritt gecheckt oder nach Emails gesehen?

Sie erreichen Ihre Kunden persönlich

Sie können Ihren Kunden oder Ansprechpartner persönlich und direkt erreichen. Im betrieblichen Umfeld werden Emails ständig beobachtet. Eine schnelle und zeitnahe Kommunikation ist somit einfach möglich. Weiterhin können Emails sehr einfach personalisiert werden. Bei der Personalisierung können auch weitere Daten genutzt werden, wie z.B. kürzlich gekaufte Produkte.

Ergebnisse sind leicht messbar

Eine gute Versandsoftware liefert aussagekräftige Zahlen zu:

  • Zustellrate
  • Klickrate zum Angebot, Website, etc.
  • Reaktionen / Konversionen

Mit diesen Zahlen können Sie den Erfolg einer Aktion sehr schnell beurteilen. Auch A/B oder Splitt-Tests mit unterschiedlichen Betreffzeilen oder Inhalten sind leicht möglich.

Gute Newsletter werden gelesen

Newsletter, die Ihren Kunden mit nützlichen Informationen versorgen, werden gerne gelesen. Der Gestaltung des Newsletters kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Mit einem aussagekräftigen Betreff erleichtern Sie Ihrem Kunden die Entscheidung. Der Betreff sollte nicht zu lang sein, viele Emailclients kürzen den Betreff auf 50 Zeichen.

Die Inhalte sollten gut strukturiert sein, wichtiges am Anfang zusammengefasst werden. Der Newsletter muss in allen Emailprogrammen, auch auf mobilen Geräten, gut lesbar dargestellt werden.

Der Flyer im Newsletter – keine gute Idee

Leider sehen wir in der Praxis oft auch eklatante Fehler bei der Newslettergestaltung. Fehler, die den Erfolg des Newsletters zunichte machen. Typisches Beispiel: Der Flyer, der in Form eines Bildes einfach als Newsletter verschickt wird. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Der Newsletter wird als Spam erkannt und ausgefiltert. Abgesehen davon bietet er dem Leser kaum einen Mehrwert und wird somit uninteressant.

Themen finden

Ein guter, informativer Newsletter braucht Themen. Moderne Newsletter-Software macht es Ihnen leicht, Verteilerlisten für verschiedene Themengebiete anzulegen, die genau auf eine Zielgruppe zugeschnitten sind. Auf diese Weise können Sie Ihre Kunden mit passenden Neuigkeiten versorgen, die wirklich von Interesse sind.

Die Themen sind je nach Branche natürlich sehr unterschiedlich. Dennoch lassen sich Themengruppen erkennen, die branchenübergreifend häufig zu finden sind:

  • Erfahrungsberichte von Kunden
  • Anwendungshinweise, Anleitungen, Profiwissen
  • Sicherheitshinweise
  • Aktuelles aus der Branche
  • Hinweise auf Interviews oder Medienberichte
  • Aktuelles aus dem Unternehmen, soweit es die Zielgruppe betrifft

Adressen generieren aus eigenem Datenbestand

Mit den Emailadressen steht und fällt jede Newsletteraktion. Die erste und einfachste Quelle ist die eigene Kundendatenbank. Bei Bestandskunden kann die Erlaubnis z.B. durch eine Telefonaktion eingeholt werden.

Auch ein Briefmailing mit dem Hinweis auf den Newsletter kann zu mehr Adressen verhelfen. Ihr Kunde sollte hier bereits etwas über die geplanten Inhalte und das Versandintervall erfahren. Rechtlich gesehen ist die Zustimmung bei Bestandskunden zwar nicht notwendig, allerdings kann das Einholen der Erlaubnis die Akzeptanz des Newsletters deutlich erhöhen.

Adressen generieren mit der eigenen Website

Die eigene Website ist natürlich auch eine hervorragende Möglichkeit, um neue Adressen zu gewinnen. Die Anmeldung zum Newsletter sollte möglichst prominent auf der Seite präsentiert werden. Auch sollten Informationen zu den Inhalten des Newsletters nicht fehlen. Eine klare, kurze Erläuterung, welchen Mehrwert der Kunde erhält, ist unbedingt notwendig.

Über die folgenden Punkte sollten Sie Ihren Kunden mindestens Informieren:

  • Wie oft wird verschickt
  • Was kann an Inhalten erwartet werden
  • Wo liegt der Mehrwert für den Kunden

Adressen rechtssicher einsammeln mit Double Opt In

Bei der Newsletter-Anmeldung auf Webseiten hat sich in den letzten Jahren das sogenannte „Double Opt In“ – Verfahren etabliert. Bei diesem Ablauf wird sichergestellt, dass nur die „eigene“ E-Mail-Adresse bei der Anmeldung verwendet werden kann.

In der Praxis gestaltet sich der Ablauf einer Anmeldung in 3 Phasen:

  1. Die E-Mail-Adresse wird auf der Website eingegeben.
  2. Von der Website wird eine Anmelde-Email verschickt, in der sich ein Bestätigungs-Link befindet.
  3. Der Anwender klickt auf den Bestätigungs-Link und wird in den Newsletter-Verteiler eingetragen.

Mit diesem Verfahren wird sichergestellt, dass die Email-Adresse, die bei der Anmeldung angegeben wurde, auch tatsächlich vom Empfänger kontrolliert wird.

Welche Software sollte man für Newsletter verwenden?

Die üblichen Email-Clients, wie Outlook, Thunderbird, etc. sind für den Versand von Newslettern völlig ungeeignet.

Trägt man bei diesen Programmen die Empfänger einfach in die entsprechenden Felder ein (z.B. CC oder To), führt das dazu, dass alle Empfänger die Adressen sehen können. Das ist nicht gerade seriös. Wenn nun noch ein Empfänger auf die Email mit einer Anwort „An Alle“ auf den Newsletter reagiert, ist Ihnen der Unmut Ihrer Kunden sicher.

Abgesehen davon fehlen bei diesen Programmen auch Auswertungen und Möglichkeiten zur Verwaltung von Listen.

Für Newsletter Marketing sollte deshalb auf jeden Fall eine spezialisierte Software eingesetzt werden. Damit haben Sie Gestaltungsmöglichkeiten, die auf allen Geräten funktionieren und Funktionen zur Auswertung, die eine Bewertung der Aktionen erst möglich machen.

Was muss eine Newsletterlösung leisten?

Emails im HTML-Format

Ihre Newsletter lassen sich im CD Ihres Unternehmens erstellen und Inhalte können attraktiv gestaltet werden. Viele Auswertungen sind auch nur mit HTML-Emails möglich.

Listen und Verteiler

Die Software muss Listen und Verteiler für unterschiedliche Zielgruppen bereitstellen.

Reports

Eine umfangreiche Auswertung der Aktionen sollte gegeben sein.

Rechtssichere Adressgenerierung per Double Opt In

Zur Adressgewinnung muss die Software das Double Opt In Verfahren unterstützen.

A/B oder Splittests

Bei diesem Testverfahren werden 2 Versionen des gleichen Newsletters verschickt. Die Aussendungen unterscheiden sich nur in einem Punkt. Dies kann z.B. der Betreff sein. Die Nutzer-Reaktion kann für die Varianten getrennt ausgewertet und verglichen werden.

Einfacher Adress-Import

Die Empfängeradressen und die Daten zur Personalisierung sollten einfach zu importieren sein, z.B. per CSV (Excel)

Bounce Handling

Für nicht zustellbare Emails muss die Software eine automatische Funktion bereitstellen, um die betreffenden Adressen zu verwalten.

Fazit

Der gute alte Newsletter ist nach wie vor eine effektive Möglichkeit für das eigene Online-Marketing. Der relativ günstige Einsatz verhilft gerade kleineren und mittleren Unternehmen, Ihre Interessenten mit Informationen und natürlich auch Hinweisen zum eigenen Angebot zu versorgen. Mit einer geeigneten Software oder der entsprechenden Dienstleistung stehen viele Möglichkeiten offen.

  Sie möchten noch mehr über Newsletter-Marketing erfahren?

Lesen Sie in unserem Beitrag Newsletter und Landingpage – ein starkes Team, wie Sie durch diese Kombination mit Ihren Kampagnen noch mehr erreichen können.

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